Der Brennnessel auf der Spur……..

Am 12. April sind wir mit der Kräuterpädagogin Andrea Birnbaum auf Brennnesselsuche gegangen.

Diese Pflanze wächst fast auf der ganzen Welt. Wir haben uns auf den Weg zu Thorstens Wiese gemacht und dort sehr schöne Beispiele gefunden. Andrea hat uns verschiedene Merkmale gezeigt, woran man die Brennnessel erkennt. Sie haben z.B. einen kantigen Stiel und gezahnte Blätter. Mit der Lupe konnte man die  Brennhaare erkennen. Wenn diese vorne an der „Sollbruchstelle“ verletzt werden läuft das Nesselgift in die verletzte, angeritzte Haut und fängt an zu jucken oder brennt.

Wir haben von Andrea erfahren, dass man die Brennnessel auch essen kann. Junge Blätter (die Brennhaare sind noch nicht so stark ausgeprägt) kann man wie Salat verwenden. Er schmeckt nur intensiver und hat viel mehr wichtige Inhaltstoffe wie Vitamine und  Mineralien wie gezüchtetes Gemüse. Ältere Blätter verwendet man wie Spinat. Im Frühjahr, wenn die Pflanzen noch schön klein und zart sind, knipst man oben die zarten Blätter mit Daumen und Zeigefinger heraus. Sie werden von unten nach oben abgezupft, so verhindert man den Bruch der Brennhaare.

Auch haben wir erfahren, dass viele Schmetterlinge ihre Eier auf der Brennnessel ablegen. So haben die kleinen Raupen, wenn sie schlüpfen, direkt was Leckeres zum Essen.

Wir haben dann alle, mit Hilfe von Handschuhen, bei der Ernte von Brennnesseln geholfen. Das hat etwas Überwindung gekostet. Wir haben danach die Blätter sortiert und gewaschen. Dann haben wir sie mit kochenden Wasser übergossen, mit Honig und Limettensaft gewürzt und den daraus entstandenen Tee getrunken. Der war lecker!

Andrea hat uns dazu einen süßen Kuchen aus Brennnesselblättern gebacken. Den haben wir zu dem Tee gegessen.

……schon Klasse was man aus“ Unkraut“ alles machen kann…… 😉

 

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